Die Münzmühle
Ein geschütztes Baudenkmal an zwei Armen der Brenz – seit über 200 Jahren Teil der Gundelfinger Geschichte.
Geschichte und Lage
Die Münzmühle in Gundelfingen an der Donau wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Die ehemalige Wassermühle liegt malerisch zwischen zwei Armen der Brenz und zählt zu den größten und ältesten Mühlen der Stadt. Das gesamte Ensemble an der Bahnhofstraße 6 steht heute unter Denkmalschutz.
Architektur
Das Wohnhaus
Das zweigeschossige Wohnhaus verfügt über 13 Fensterachsen und zwei markante Giebel mit geschwungenen Formen im unteren sowie gerahmten Dreiecksgiebeln mit Pyramidenspitze im oberen Geschoss. Zwei Eingangstüren mit reich verzierten Werksteinrahmungen und Rosetten prägen die Fassade. Im Obergeschoss zeigen Blendfelder Fresken mit religiösen Motiven – darunter Darstellungen des Heiligen Wandels, der Dreifaltigkeit und Marias.
Das Mühlengebäude
Quer zum Wohnhaus an der östlichen Seite gelegen, ist das zweigeschossige Mühlengebäude durch Profilgesimse gegliedert und besitzt einen kunstvoll profilierten Giebelrand. Eine Freitreppe führt an der Hofseite hinauf zum Obergeschoss.
Scheune/Stall
Ergänzt wird das Ensemble durch ein Scheunen- bzw. Stallgebäude, das gemeinsam mit Wohnhaus und Mühle den historischen Gebäudekomplex bildet.
Denkmalschutz
Als geschütztes Baudenkmal ist die Münzmühle ein wertvolles Zeugnis schwäbischer Mühlenarchitektur des 18. Jahrhunderts – und genau deshalb setzt sich unser Förderverein für ihren Erhalt und ihre Zukunft ein.

